„Sieg Heil“-Rufe in der NPD-Zentrale

Am Samstag führte die Berliner NPD in ihrer Parteizentrale ein „Erntedankfest“ durch. Nach volksverhetzender Musik und „Sieg Heil“-Rufen kontrollierte die Polizei die Anwesenden.

Als Ersatz für ein ursprünglich Anfang August geplantes, aber ausgefallenes Sommerfest führte die Berliner NPD am vergangenen Samstag ein „Erntedankfest“ im Hof ihrer Bundesparteizentrale durch. Nach Eigenangaben sollen lediglich knapp 100 Besucher zu der Veranstaltung gekommen sein, auf der Andreas Käfer (Landesvorsitzender Berlin), Ronny Zasowk (stellvertretender Bundesvorsitzender) und der früheren Europaabgeordnete und ehemalige Parteichef Udo Voigt sprachen. Später trat Oliver Niedrich vom Berliner NPD-Vorstand mit Gitarre auf.

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Aggressive Melange der rechten Spektren

Erneut folgte eine Mischung aus Neonazis, Hooligans und anderen rechten Akteuren dem Aufruf von „Wir für Deutschland“ zu einem rassistischen Aufmarsch am 3. Oktober in Berlin. Am diesem so genannten „Tag der Nation“ beteiligten sich wieder rund 1000 Personen. 

In Berlin scheint sich der 3. Oktober zum bundesweiten Jahrestreffen rechter Wutbürger und Neonazis zu etablieren. Es waren ähnliche Szenen wie im vergangenen Jahr, als zum „Tag der deutschen Einheit“ rund 1200 extreme Rechte und Neonazis durch Berlins Mitte zogen. (bnr.de berichtete) Auch in diesem Jahr bildete der Vorplatz des Berliner Hauptbahnhofs den Auftaktort vom „Tag der Nation“, wie der Veranstaltung betitelt wurde und führte diesmal zum Alexanderplatz.

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