„Wartenberger-Fest“ der AfD-Rechtsaußen

Anhänger des völkischen „Flügels“ aus Berlin planen für den 14. April in Berlin eine Veranstaltung mit den prominenten Parteirechten Björn Höcke und Andreas Kalbitz. Als Redner soll auch Jörg Meuthen auftreten.

Die AfD-Rechtsaußen wollen sich offenbar in Berlin formieren; (Screenshot)
Die AfD-Rechtsaußen wollen sich offenbar in Berlin formieren; (Screenshot)

Bislang blieb die Berliner AfD von Richtungsstreitigkeiten einigermaßen verschont, der Landesverband gilt gemeinhin als gemäßigt. Dieser Anschein dürfte im Wesentlichen dadurch erweckt worden sein, dass lautstarke rechte Hardliner wie Andreas Wild und Kay Nerstheimer aus der Fraktion im Abgeordnetenhaus flogen beziehungsweise letzterer trotz AfD-Parteibuch gar nicht erst aufgenommen wurde. (bnr.de berichtete) Andere Parteirechte wurden hingegen erfolgreich eingehegt. So sahen offensichtlich bislang auch weder Anhänger der gemäßigten „Alternativen Mitte“ noch des völkischen „Flügels“ die Notwendigkeit, als Vertreter dieser Gruppierungen offen in der Hauptstadt aufzutreten.

Dies scheint sich mit dem für den 14. April geplanten „Wartenberger-Fest“ nun zu ändern. Offenbar wollen sich die Berliner Rechtsaußen-AfDler formieren: Als parteiinterne Veranstaltung, die sich in ihrer Einladung an „Unterzeichner der Erfurter Resolution und Freunde des Flügels“ richtet, wird die Veranstaltung auf der Seite des Berliner Abgeordnetenhausmitglieds Thorsten Weiß beworben. „Wartenberger-Fest“ der AfD-Rechtsaußen weiterlesen

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