Rechte Angriffsserie in Berlin-Neukölln

In der Nacht zu Dienstag haben Neonazis erneut politische Gegner in Berlin-Neukölln angegriffen. In mindestens sieben Fällen, einer davon im benachbarten Stadtteil Kreuzberg, haben die Täter mit roter Sprühfarbe bei den Betroffenen an die Hausfassade oder in den Eingangsbereich die Namen und Beleidigungen geschmiert. Die Handschrift ist bei allen Vorfällen die gleiche. Mit diesen Aktionen sollen die Betroffenen eingeschüchtert werden, die mutmaßlich durch ihr Engagement gegen rechts oder andere Aktivitäten ins Visier der Neonazis gerieten.
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Rechte Anschläge in Berlin-Neukölln

Das Feuer am „K-Fetisch“ beschädigte die Scheibe des Cafes. Foto: K-FetischIn der Nacht zu Montag kam es erneut zu rechten Anschlägen im Berliner Bezirk Neukölln. Die unbekannten Täter hatten am linken Kollektivcafé „K-Fetisch“ in der Wildenbruchstraße, in dem regelmäßig Informationsveranstaltungen durchgeführt werden, einen Brandanschlag verübt. „Der Brandsatz war unter einem aufgebrochenen Rollladen deponiert worden. Nur durch glückliche Umstände ist das Feuer erloschen, bevor es den Innenraum erreichen konnte“, heißt es in einer Mitteilung der Betreiber. Da sich das Café im Erdgeschoss eines Mietshauses befindet, nahmen die Angreifer zahlreiche Menschenleben billigend in Kauf. Der Staatsschutz der Berliner Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Rechte Anschläge in Berlin-Neukölln weiterlesen