NPD-Aktivisten auf Tour

Mit Kundgebungen versuchte die NPD in Berlin am 1. Mai Wahlkampf zu betreiben. Geringe Resonanz und ein Kandidat, der gleich zweimal festgenommen wurde, trübten den Auftritt für die extremen Rechten.

Mit drei Kundgebungen in verschiedenen Bezirken versuchte die Berliner NPD die mediale Aufmerksamkeit am 1. Mai für ihre Wahlkampfzwecke zu nutzen, da im September in der Hauptstadt Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksparlamenten anstehen. Unter dem Motto „Soziale Absicherung für das eigene Volk“ versammelten sich an den jeweiligen Standorten in Weißensee, Hohenschönhausen und Schöneweide lediglich immer wieder die gleichen 50 Anhänger der rechtsextremen Partei. Neben Kandidaten der NPD, wie der ehemalige „pro Deutschland“-Aktivist Stephan Böhlke, der im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg kandidiert, befand sich unter den Teilnehmern auch eine kleine Gruppe von „Bärgida“-Demonstranten, die zum Teil dem Zusammenschluss „Wir für Berlin & Wir für Deutschland“ zuzurechnen sind. Für den kommenden Samstag mobilisieren sie zu einer Neuauflage ihrer so genannten „Großdemonstration Merkel muss weg“.

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